Geht man auf das Feld, so sollte man immer eine aktuelle Sternkarte dabei haben, zumindest aber eine Aufsuchkarte für die Objekte, die man eingeplant hat. Besonders empfehlenswert ist es, die Karten wegen der Feuchtigkeit eingeschweißt zu haben.
Günstig und gut?
Besonders praktisch und absolut kostenlos sind die Sternkarten von Toshimi Taki (http://www.asahi-net.or.jp/~zs3t-tk/) . Die kleine Variante des Sets enthält bereits Sterne bis zur 6. Größenklasse, die große Version bis zu 8.5 mag. Bei den Vorbereitungen sollte man sich die nötigen Karten ausdrucken und darin die Objekte und die Wege dorthin einzeichnen.
Eine weitere wichtige Empfehlung ist der Atlas für Himmelsbeobachter (erschienen im Kosmos-Verlag) – gemeinhin einfach nur Karkoschka (nah dem Autor) genannt. Das kleine Buch enthält alle Objekte, die Einsteiger auch finden können. Der Preis liegt bei ca. 15,-- €. Jahrbücher sind auch gute Hilfsmittel. So weisen sie stets auf aktuelle Ereignisse hin, wie zum Beispiel Mondfinsternisse, Planetenbedeckungen oder Konjunktionen.
Richtig gut und leider teurer
Wer mehr in der Hand halten möchte, sollte sich Atlanten wie den Uranometria Sky Atlas mal ansehen. Diese sind sehr detailliert, aufgrund ihrer Größe aber nicht für das Feld bestimmt sind.