Mit was will man beobachten?

Wenn man weiß, was man beobachten möchte, weiß man auch was für Optiken nötig sind. Nachfolgend eine Tabelle, die das ein wenig aufschlüsselt:

Objekt / Ereignis

Optik

Meteoritenschauer

Freies Auge

Enge Planetenkonstallationen

Freies Auge / kleines Fernglas (z. Bsp. 7 x 40)

Planeten, Bedeckungen, Mond

Langbrennweitiges Teleskop (Refraktor, Mak,..)

Offene Sternhaufen

Fernglas, Teleskop mit geringer Brennweite (Richfielder)

Kugelsternhaufen

Teleskop geringer oder mittlerer Brennweite (evtl. starke Vergrößerungen), starkes Fernglas (z. Bsp. 8 x 50 bis 12 x 60, ggfs. auf Stativ)

Galaxien

Teleskop mittlerer Brennweite (ab  700mm) und größer Öffnung. Öffnungsverhältnis f/5 bis f/6

Großflächige Nebel (M42, NGC7000,…)

Teleskop mit kurzer Brennweite und großer Öffnung, ggfs. spezielle Filter (OIII, UHC)

Planetarische Nebel

Hochvergrößerndes Teleskop mit viel Öffnung, da die meisten sehr klein sind. Filter von Vorteil

Sonne

ACHTUNG! UNBEDINGT SONNENFILTER VOR DAS OBKJEKTIV, egal mit was beobachtet wird. Okularsonnenfilter gehören in den Müll. Sie können Platzen

Mondfinsternis

Freies Auge, evtl. noch kleines Fernglas (z. Bsp. 7 x 40)

Sonnenfinsternis

Auch hier wieder: NICHT OHNE FILTER. Ansonsten Sofibrille und Teleskop mit Filter für Details an der Mondkante und Protuberanzen bei totaler Finsternis

Milchstraße

Einfache unter sehr klarem Himmel mit dem blossem Auge oder auch einfach nur ein kleines Fernglas

Impressum | Kontakt | Site Map | Printable View
© 2010, Stephan Brüning, Astroinfos.net
Login Logout